Seniorenfreundliche Kommunen ausgezeichnet

Pressemitteilung vom

Das Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung hat in diesem Jahr nach 2007, 2010 und 2014 bereits zum vierten Mal gemeinsam mit dem Landessenior­enbeirat den Wettbewerb „Seniorenfreundliche Kommune in Mecklenburg-Vorpommern“ ausgelobt. 20 Kommunen unseres Landes haben sich um diese Auszeichnung beworben.

Sozialministerin Stefanie Drese und der Vorsitzende des Landesseniorenbeirats Bernd Rosenheinrich haben am Donnerstag gemeinsam die Gewinner und die Platzierten des Landeswettbewerbs „Seniorenfreundliche Kommune“ während einer Festveranstaltung in Schwerin ausgezeichnet. Zehn Kommunen wurden für ihre Seniorenfreundlichkeit geehrt. In drei Kategorien – Kommunen bis 2.000 Einwohner, Kommunen von 2001 bis 8.000 Einwohner sowie Kommunen mit mehr als 8.000 Einwohnern – wurden 20 Städte und Gemeinden von einer Jury bewertet.
„Mit dem Wettbewerb wollten wir die Städte und Gemeinden sensibilisieren, sich mit der demografischen Entwicklung und der damit verbundenen Tatsache, dass es immer mehr ältere Menschen in unserem Land gibt, auseinanderzusetzen. Wir würdigen Beispiele, die zeigen, dass dieser demografische Wandel auch positiv gestaltet werden kann und den sozialen Zusammenhalt vor Ort stärkt“, betonte die Ministerin Drese in ihrer Rede. „Unser Land wäre ohne unsere älteren Menschen, ohne ihr Engagement und ihre Erfahrungen um Vieles ärmer. Viele Seniorinnen und Senioren leisten bis ins hohe Alter einen unschätzbaren und wichtigen Beitrag für unser Gemeinwohl“, so Drese weiter.
In seiner Begrüßung der Wettbewerbsteilnehmer und Gäste betonte Rosenheinrich: „Bei allen Preisträgern sind Grundlage des Erfolges hervorragend arbeitende Seniorenbeiräte und eine gut funktionierende
Zusammenarbeit mit der jeweiligen Verwaltung, oftmals den Bürgermeistern persönlich, sowie mit den gewählten Gemeinde- oder Stadtvertretern. Besonders erwähnenswert die enge Zusammenarbeit der Vereine
und Verbände und Seniorenorganisationen in diesen Beiräten, echten Netzwerken mit gleichen Zielen im Interesse ihrer älteren Mitbürger“. „Die hier anwesenden Vertreter der kommunalen Beiräte haben durch ihre
verantwortungsbewusste Arbeit bewiesen, dass das Vertrauen der Landesregierung in die Senioren des Landes mit der Verabschiedung des Seniorenmitwirkungsgesetzes im Jahr 2010 nicht unbegründet war“, hob
Rosenheinrich besonders hervor.
In der ersten Kategorie, den Gemeinden bis 2.000 Einwohner ging der erste Platz an die Gemeinde Lohmen, der 2. Platz an das Ostseebad Wustrow und der dritte an die Gemeinde Warsow.
In der Kategorie 2001 bis 8.000 Einwohner belegte die Stadt Sternberg den ersten Platz, der zweite Platz ging an die Gemeinde Sanitz und der dritte Platz an das Ostseebad Insel Poel. Bei den Kommunen mit mehr als 8.000 Einwohnern belegte die Hansestadt Stralsund den ersten Platz, die Universitäts- und Hansestadt Greifswald den zweiten und Bad Doberan den dritten Platz. Darüber hinaus vergab die Jury einen
Innovationspreis an die Gemeinde Bentwisch.
Die ersten Plätze sind mit jeweils 2.000 Euro dotiert, die zweiten sowie der Innovationspreis mit jeweils 1.000 und die dritten Plätze mit jeweils 500 Euro.
Bei der musikalischen Umrahmung der Festveranstaltung begeisterte das Bläserquintett des Landespolizeiorchesters M-V.

Landesseniorenbeirat Mecklenburg-Vorpommern e.V.
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19063 Schwerin
Tel. 0385-555 79 70
Fax: 0385-555 89 61
e-mail: lsb@landesseniorenbeirat-mv.de
V.i.S.i.P:
Bernd Rosenheinrich
Vorsitzender

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